Die letzten ihrer Art?

Namibia 2015: Im Mangetti-Gebiet, einem Landstreifen zwischen Etosha und Kaudum im Nordosten des Landes, leben ein paar der letzten noch wild lebenden Afrikanischen Wildhunde. Dort gibt es insgesamt fünf Rudel, die in diesem Gebiet vermutlich schon über Generationen hinweg leben. Ihre Gruppenstärken liegen zwischen 4 und 13 erwachsenen Tieren. Drei Rudel haben im vergangenen Jahr Nachwuchs bekommen, wobei das größte Rudel jetzt elf Welpen hat. Die Lebensbedingungen von wild lebenden Tieren in Afrika sind allerdings derart hart, dass vermutlich nur wenige der elf Welpen überleben werden.

 

 

Damit die Farmer nicht zum Gewehr greifen

Die fünf Rudel bewegen sich auf einer etwa 2000 Quadratkilometer großen Rinderfarm. Für die Hunde ergeben sich hier schnell lebensbedrohliche Konflikte mit den Farmern – vor allem dann, wenn sie die Rinder der Farmer jagen. Nur was bleibt den Wildhunden anderes übrig, wenn sich ihre natürlichen Beutetiere kaum mehr in ihrem Jagdgebiet aufhalten, weil die Rinder sämtliche Grünflächen abgrasen. Die drei Rudel mit Welpen gehen jetzt sogar bis zu dreimal täglich auf die Jagd – ein echtes Problem.

Um eine Bestandsveränderung durch Wilderei rechtzeitig zu erkennen, werden spezielle Wildkameras mit Selbstauslösern an allen Wasserlöchern angebracht. Die Wildhunde können anhand ihres einzigartigen Fellmusters zugeordnet werden, das wie ein Fingerabdruck funktioniert.

Hunde helfen Hunden

 

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Für eine flächendeckende Überwachung des Wildhundebestands auf der etwa 2000 Quadratkilometer großen Rinderfarm benötigt die Wolfsblut Stiftung dringend zusätzliche speziell ausgerüstete Wildkameras. Hunde helfen Hunden, indem 5 % vom Preis jeder AFRICAN DOG Futtersorte an die Wolfsblut Stiftung gehen.

Überwachung des Spendenzwecks durch die Wolfsblut Stiftung

Die zweckgebundene Verwendung des Geldes überwacht die Wolfsblut Stiftung, eine gemeinnützige Organisation, deren Ziel der Schutz bedrohter Tierarten ist. Sie sorgt dafür, dass der gesammelte Betrag auch tatsächlich zum Kauf der Wildkameras verwendet wird und dass diese Kameras im Mangetti-Gebiet dafür eingesetzt werden, den Bestand der wenigen noch wild lebenden Afrikanischen Wildhunde in Namibia zu erhalten.

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